Die Welt ist ein Dorf.

Hach ja. Manche Sachen muss man einfach mal runterschreiben und dann gehts wieder.

Mal was anderes. Habe gestern durch Zufall erfahren, dass mein Piercer in die gleichen Saunas… Saunen… Saunae… geht wie ich. Und zwar nicht gerade selten. Hab ihn da trotzdem noch nie gesehen. Und er wäre definitiv aufgefallen. ;-) Lustig.

Bunt

Nach dem inhaltsleeren Prokrastinationspost von gestern hier noch eine nette Anekdote.

Vor ein paar Tagen war ich mit einem Freund im Kino, der, wie ich, tätowiert ist. Von dem geplanten Kinobesuch mit mir berichtete er vorher seiner … ich suche nach Worten, Moment bitte … Nicht-Freundin-die-sich-aber-in-alles-einmischt-und-deswegen-manchmal-den-Eindruck-erweckt-sie-wäre-vielleicht-Freundin-aber-offiziell-will-sie-gar-nicht-aber-trotzdem-ist-sie-eifersüchtig-Freundin. Äh. Also: Er berichtete ihr. Und sie sagte: „Ach ja. Geht ihr mal ins Kino. Ihr seid ja beide tätowiert, ihr passt ja so furchtbar gut zusammen.“

:-D

Abgesehen davon, dass ich das primär witzig finde, ist es doch erstaunlich, wie oberflächlich man Provokationen gestalten kann.

Und abgesehen davon würde ich auch gerne mal wieder provoziert werden, wenn nur der richtige Gedanke dahintersteht. Nicht auf die Art und Weise wie heute morgen, als jemand mir sagte, er hätte gerne meinen Job, weil ich doch eh nichts arbeiten müsste. Sondern mit ein bisschen mehr Leidenschaft. :-)

Es Vau De!

Herrliches Rumpsteak und Lammsteak vom Grill, selbstgemachtes Knobizeug, dann mit nem guten Wein aufs Sofa und den Lilien beim Gewinnen zugucken. Da haben F. und ich es uns mal gutgehen lassen gestern. Könnt ich jeden Tag haben.

Heute Essen mit S. und eigentlich bin ich ja müde von gestern, aber ich freu mich auch sehr drauf. Und weil ich bis auf einen Termin beim Piercer am langen Wochenende noch nix vorhab, ich aber Ablenkungsbeschäftigung brauche, [Pöh. Planänderung. Absatz gestrichen. Geh ich halt alleine. Mimimimi. :-/ ]

Und dann mal das neue Landesmuseum angucken. Städte- und Architekturfotografien zur Zeit. „Urban Views“. Hört sich gut an.

Und ja, das hier nennt man Prokrastinieren.

Und… äh… kann man Dings eigentlich … „durchspielen“ oder so? Hab ich nämlich, glaube ich. Und: Ist das gut oder schlecht? :-)

Kopfkino

So. Heute war ich mal wieder in der Stammsauna 1 in E. Wurde mal wieder Zeit, zumal ich meinen Lieblingsaufgießmenschen J. mal wieder sehen wollte. Der bekam erstmal (leider) ein Update in Sachen Beziehungsstatus, nachdem er mich mit „Ei guuude, lang net mehr gesehen, wie geht’s dir? Wo haste dein Männe gelassen?“ begrüßte. Und naja, er war ziemlich überrascht und irgendwie scheint schier jeder nicht verstehen zu können, wie man mich nicht wollen könne (die kennen mich halt einfach nicht gut genug…), aber das ändert ja nichts an den Tatsachen. Ja, hm, dass die Frage von ihm kam, war ja klar, aber nun hab ich’s „hinter mir“ und er fragt künftig nicht mehr. Check.

Und da sind heute drei Sachen gewesen, die ich süß und daher erwähnenswert finde.

Im ersten Aufguss des Tages kündigte J. an, dass der nächste Aufguss ein „Leseaufguss mit Charly“ sei. Meine Synapsen assoziierten fleißig und spiegelten mir augenblicklich aufs Hirn, dass dann wohl ein Hörbuch laufen und ein schwitzender Schimpanse auf der dritten Bank sitzen werde. Charly entpuppte sich aber als bezaubernder, ungefähr 70-jähriger Mann, der mit einem Jutebeutel in den Aufguss kam, aus diesem eine Wasserflasche, eine Taschenlampe und ein Notizbuch herauskramte, und dann, mit der Taschenlampe über das Notizbüchlein gebückt, selbstgeschriebene Kurzgeschichten über Erlebtes verlas. Das war so … nett! Charly kann unheimlich gut schreiben. Und vorlesen. Nach 22 Minuten im Aufguss und drei Kurzgeschichten war ich leider kurz vorm Kollabieren, so dass ich an die Luft musste und Geschichte Nummer 4 nicht mehr hören konnte. Von solchen Leuten müsste es viel mehr auf dieser Welt geben. Ich fand es großartig.

Und dann war da ein Mann, der eine unheimlich krasse Ausstrahlung hatte. Er war groß, ziemlich dünn, aber drahtig, hatte eine römische Nase und längere schwarze Haare, die er zu einem Zopf gebunden hatte. Er sah aus, als wäre er direkt dem Film „300“ entsprungen. Die erwähnten Synapsen drehten durch und hologrammierten ihm Schild und Speer in die Hände. Er lag schräg vor mir und schaute sich einen Film auf dem iPad an, und als ich dann mal rüberschielte, sah ich, was er schaute: Twilight. Und das fand ich schräg und gleichzeitig großartig.

Und nach seiner Schicht umarmte mich J. zum Abschied mit den Worten „Mach’s gut, du Kopfkino meines Lebens. Das muss ich jetzt alles erstmal verarbeiten.“ :-D Ich bin jemandes Kopfkino! \o/ #aufschrei? Nee… so bin ich nicht… :-D

Ach, und A., falls Du das liest: Die Frösche im Teich sind geschlüpft. Also, ich hab zwar keine Babyfrösche gesehen, aber die Wabbelpunkte sind weg. Entweder wurden sie gefressen oder sie sind geschlüpft, gehen wir mal positiverweise von Letzterem aus – wer sollte denn auch Wabbelpunkte fressen wollen? …

Urpferdchen

Ja, okay, das Urpferdchen ist das Maskottchen einer kleinen Gemeinde in Hessen. Weil da regelmäßig welche ausgebuddelt werden. Und ja, okay, wäre ich Corporate Designerin, hätte ich auch auf alle gemeindeeigenen Hinweisschilder ein stilisiertes Skelett des Urpferdchens gepappt.

Wenn eines dieser Schilder allerdings „Seniorentreff“ sagt, dann… hätte ich mir das Skelett in diesem speziellen Fall gespart. Aber ich bin ja keine Corporate Designerin und weiß es sicher einfach nicht besser. :-)

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