Ansprüche

Hmm. Das war ein aufschlussreiches Wochenende, so in Sachen sich selbst kennenlernen. Memo an mich: Du bist sehr schlecht darin, Körbe zu verteilen. (Nicht, dass ich es schon getan hätte. Das steht noch aus.) Denke gefälligst künftig VOR einer „testweisen Annäherung“ daran.

In ein paar Tagen lach ich drüber, aber momentan… Brrrrr.

Und das Ergebnis der zahlreichen Pflichttermine an den Wochenenden: Der Nacken hat bis runter in den Rücken schön zugemacht, und in diverse Richtungen zu gucken ist gerade schwierig. Geradeaus und links geht.

Naja. Nur noch ein Wochenende. (Alleine auf einer Hochzeit. Ich kenne das Brautpaar, das wars.) Und dann schließe ich mich von Freitag bis Sonntag ein. Für die nächsten Monate.

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Achtuuuung! *Triggerwarnung*

Wer nicht gut mit Zahnärzten kann, guckt jetzt mal weg, ne?

Das folgende nennt man „via falsa“, also falscher Weg. Kann passieren, wenn die oberen Wurzelkanäle verengt sind und man sie nicht findet, und aber irgendwann denkt, man hätte. Die Krone erschwert das ganze wohl noch.

Eine Wurzeldingsi-Spezialistin hat dann heute mit dem OP-Mikroskop gesucht und die beiden verengten Stellen tatsächlich gefunden und ausgeräumt (ohne Betäubung, aber war ok). Das war wirklich gute Arbeit, wenn man sich anschaut, WIE verengt die Kanäle sind.

Nun. Auf jeden Fall hatte ich also zunächst einmal die Feile im Kiefer(knochen?), statt in der Wurzel. Und das sah so aus:

Huch.

Ich hab den ersten Urlaub noch gar nicht fertig erzählt, und da war schon der zweite. Naja. „Urlaub.“ :-)

Freitag:

Badflower (scheiße, sind die gut)

While She Sleeps (mit einer Wettersituation)

Tool (Wenn ich schonmal LSD konsumiert hätte, würde ich sagen: „Wie ein LSD-Trip.“ So bleibt es nur bei einer Vermutung.)

Samstag:

Feine Sahne Fischfilet (inkl. Sänger, der sich einen Keks gefreut hat)

Dropkick Murphys (ohne Foto, weil nunja)

Die Ärzte (auuuus Berlin)

Bring Me The Horizon leider verpasst, weil in trockene Klamotten zu schlüpfen prioritär war.

Sonntag:

Atreyu

Godsmack

Amon Amarth (sehr sympathisch)

The Boss Hoss (Wäre ich die, würde ich den Menschen, der sie auf Slipknot wartenden Leuten zum Fraß vorwarf, umbringen, aber subito. Die taten einem ja schon leid.)

Tenacious D (Die waren großartigst!)

Und dann… (hier Gänsehaut einfügen)

Oh. Mein. Gott.

Key West, Tag 2.

Ich erwähnte, dass Miami schöne-Bäume-Land ist? Key West auch. <3

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Morgens sind wir in Downtown gestartet und südwestlich gewandert, Richtung Fort Zachary Taylor. Dabei sind wir durchs Richie-Rich-Viertel gekommen. Eingezäunt, und ab 18 Uhr sind die Tore abgeschlossen.

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Das Viechzeug kümmert sich aber nicht um Tore. :-)

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Nach dem sterilen Viertel ging es weiter in den Truman Waterfront Park…

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… uuund weiter zum Fort und einem kleinen Strand.

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Anschließend schnurstracks zurück zum Hotel geshuttelt und flugs die Koffer gepackt, denn auf Lower Sugarloaf Key stand ein Termin an.

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Kaum hatte ich die Umgebung abgelichtet, kam auch schon ein sehr sympathischer Mensch aus einer Hütte gelaufen. „Hi, bist Du Andrea? Ich bin Joe! Wir springen heute zusammen!“

Ich wurde eingegurtet…

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… und schon gings los. Meine zweitgrößte Sorge in diesem Moment war, dass der Flug bumpy werden würde, denn Wind war da schon ordentlich. Alex war aber ein ganz hervorragender Pilot und hat uns ohne den geringsten Wackler hochgebracht, wobei „hoch“ hier 10.500 Fuß waren. Wie er das geschafft hat, ist mir immer noch ein Rätsel.

Zuerst der Mitspringer. (Dessen Namen ich leider, leider vergessen habe. Leider, weil er ungefähr der attraktivste Mensch war, der mir je begegnet ist.)

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Und dann Joe und ich. (Man beachte, wie sehr meine Gesichtshaut schlackert, während Joes völlig entspannt ist. Gestählte Fallschirmspringerhaut…)

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Wer mich kennt, weiß, dass ich mit Höhe nicht so gut kann. Und mit Fliegen auch nicht. Und mit Risiko erst recht nicht. Und von ungewohnten Situationen fangen wir gar nicht erst an. Warum also dieser Aufwand für etwas, vor dem ich Schiss habe ohne Ende? Ja, genau deswegen halt. Mich mal selbst zu etwas zwingen, von dem ich vorher gesagt habe, „nur über meine Leiche. Never ever. Keine 10 Pferde.“ Und es hat sich so gelohnt. Es war so toll. So unwirklich. Das war mit Abstand das schönste Erlebnis auf dieser Reise, einfach unvergesslich! <3

Da stinkt die alte Seven Mile Bridge auf dem Rückweg nach Miami regelrecht gegen ab…

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Gut, …

… „morgen“ ist ein dehnbarer Begriff. Zur Überbrückung hier ein kleiner Batman. (Ich zerplatze innerlich, weil das so süß ist.)

Im Übrigen hat meine Mama einen neuen Job und das macht mich so derbe glücklich. <3

Und: (Watch out, Spoilerdingsda)

Boah, ist das frustrierend.

Key West

A loooong way to go… aber es lohnt sich.

Wir hatten die Hinfahrt für Sonntag geplant, und die Rückfahrt für Montag, weil Key West ein beliebtes Wochenendausflugsziel ist, und unser Plan war gut, wie man hier sieht.

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Auf Key Largo haben wir Betsy, den Lobster, beäugt. Und für niedlich befunden.

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Weil wir recht früh in Key West ankamen, sind wir gleich Richtung Stadt ge-shuttle-bust. Zuerst auf den Mallory Square und den Markt…

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… danach auf die Duval Street …

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… und über die Meile 0 und durch hübsche Seitenstraßen …

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… runter zum südlichsten Punkt der USA.

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(PSST: Dieses Fleckchen Militärgelände ist der wahre südlichste Punkt.)

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Erwähnte ich, dass Key West Hühnerland ist?

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Und am Abend, ganz standesgemäß: Mit einem Key Lime Pie auf dem Mallory Square sitzen und den Sonnenuntergang beobachten. (Es gab wirklich Leute, die der Sonne applaudiert haben. Ja. Wirklich.)

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Wie kann man Key West zusammenfassen?

  • Rock’n’Roll
  • Südstaaten-Feeling pur
  • Freilaufendes Geflügel und dessen Nachwuchs
  • Sehr subjektiv, aber trotzdem: Mulmiges Bauchgrummeln, schwitzige Hände, und alles nicht so recht genießen können. Warum? Morgen.

Aber jetzt nochmal ganz was anderes (und wer sich jetzt gespoilert fühlt, der ist selbst schuld daran) – ich komm nicht drüber weg, dass Brienne und Jamie ihr wisst schon was, das macht mich so glücklich aaaaahhhhhhhhhh! Bei allen andern ists mir wurscht, aber die beiden sollen sich doch bitteschön behalten dürfen, ja?

Und nochwas: Wann genau ist Tyrion der Naivität verfallen? Ich meine, ich fühle da eine gewisse Verbundenheit, aber dennoch – war er nicht mal viel cleverer? Hm.