Oh. Mein. Gott.

Key West, Tag 2.

Ich erwähnte, dass Miami schöne-Bäume-Land ist? Key West auch. <3

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Morgens sind wir in Downtown gestartet und südwestlich gewandert, Richtung Fort Zachary Taylor. Dabei sind wir durchs Richie-Rich-Viertel gekommen. Eingezäunt, und ab 18 Uhr sind die Tore abgeschlossen.

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Das Viechzeug kümmert sich aber nicht um Tore. :-)

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Nach dem sterilen Viertel ging es weiter in den Truman Waterfront Park…

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… uuund weiter zum Fort und einem kleinen Strand.

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Anschließend schnurstracks zurück zum Hotel geshuttelt und flugs die Koffer gepackt, denn auf Lower Sugarloaf Key stand ein Termin an.

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Kaum hatte ich die Umgebung abgelichtet, kam auch schon ein sehr sympathischer Mensch aus einer Hütte gelaufen. „Hi, bist Du Andrea? Ich bin Joe! Wir springen heute zusammen!“

Ich wurde eingegurtet…

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… und schon gings los. Meine zweitgrößte Sorge in diesem Moment war, dass der Flug bumpy werden würde, denn Wind war da schon ordentlich. Alex war aber ein ganz hervorragender Pilot und hat uns ohne den geringsten Wackler hochgebracht, wobei „hoch“ hier 10.500 Fuß waren. Wie er das geschafft hat, ist mir immer noch ein Rätsel.

Zuerst der Mitspringer. (Dessen Namen ich leider, leider vergessen habe. Leider, weil er ungefähr der attraktivste Mensch war, der mir je begegnet ist.)

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Und dann Joe und ich. (Man beachte, wie sehr meine Gesichtshaut schlackert, während Joes völlig entspannt ist. Gestählte Fallschirmspringerhaut…)

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Wer mich kennt, weiß, dass ich mit Höhe nicht so gut kann. Und mit Fliegen auch nicht. Und mit Risiko erst recht nicht. Und von ungewohnten Situationen fangen wir gar nicht erst an. Warum also dieser Aufwand für etwas, vor dem ich Schiss habe ohne Ende? Ja, genau deswegen halt. Mich mal selbst zu etwas zwingen, von dem ich vorher gesagt habe, „nur über meine Leiche. Never ever. Keine 10 Pferde.“ Und es hat sich so gelohnt. Es war so toll. So unwirklich. Das war mit Abstand das schönste Erlebnis auf dieser Reise, einfach unvergesslich! <3

Da stinkt die alte Seven Mile Bridge auf dem Rückweg nach Miami regelrecht gegen ab…

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Gut, …

… „morgen“ ist ein dehnbarer Begriff. Zur Überbrückung hier ein kleiner Batman. (Ich zerplatze innerlich, weil das so süß ist.)

Im Übrigen hat meine Mama einen neuen Job und das macht mich so derbe glücklich. <3

Und: (Watch out, Spoilerdingsda)

Boah, ist das frustrierend.

Key West

A loooong way to go… aber es lohnt sich.

Wir hatten die Hinfahrt für Sonntag geplant, und die Rückfahrt für Montag, weil Key West ein beliebtes Wochenendausflugsziel ist, und unser Plan war gut, wie man hier sieht.

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Auf Key Largo haben wir Betsy, den Lobster, beäugt. Und für niedlich befunden.

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Weil wir recht früh in Key West ankamen, sind wir gleich Richtung Stadt ge-shuttle-bust. Zuerst auf den Mallory Square und den Markt…

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… danach auf die Duval Street …

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… und über die Meile 0 und durch hübsche Seitenstraßen …

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… runter zum südlichsten Punkt der USA.

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(PSST: Dieses Fleckchen Militärgelände ist der wahre südlichste Punkt.)

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Erwähnte ich, dass Key West Hühnerland ist?

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Und am Abend, ganz standesgemäß: Mit einem Key Lime Pie auf dem Mallory Square sitzen und den Sonnenuntergang beobachten. (Es gab wirklich Leute, die der Sonne applaudiert haben. Ja. Wirklich.)

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Wie kann man Key West zusammenfassen?

  • Rock’n’Roll
  • Südstaaten-Feeling pur
  • Freilaufendes Geflügel und dessen Nachwuchs
  • Sehr subjektiv, aber trotzdem: Mulmiges Bauchgrummeln, schwitzige Hände, und alles nicht so recht genießen können. Warum? Morgen.

Aber jetzt nochmal ganz was anderes (und wer sich jetzt gespoilert fühlt, der ist selbst schuld daran) – ich komm nicht drüber weg, dass Brienne und Jamie ihr wisst schon was, das macht mich so glücklich aaaaahhhhhhhhhh! Bei allen andern ists mir wurscht, aber die beiden sollen sich doch bitteschön behalten dürfen, ja?

Und nochwas: Wann genau ist Tyrion der Naivität verfallen? Ich meine, ich fühle da eine gewisse Verbundenheit, aber dennoch – war er nicht mal viel cleverer? Hm.

Downtown

Und nun: Downtown Miami.

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Nach einer Tour mit dem kostenlosen Metromover…

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… ging es in den Bayfront Park, …

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… (das beste waren die Parkbewohner) …

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… nach Norden Richtung Hafen. Am Hafen haben wir übrigens das einzige Mal schlecht gegessen. Aus den zahlreichen Restaurants haben wir das vermutlich schlechteste ausgesucht. (Dort gab es auch die berühmt-berüchtigte Chlor-Cola – wow.)

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Anschließend fuhren wir nach Key Biscane, genauer in den Bill Baggs Cape Florida State Park. Dort habe ich herausgefunden, dass Rochen springen können (und zwar ziemlich hoch).

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Coconut Grove hingegen war eher unspektakulär, oder wir waren in den falschen Ecken. Inklusive Scientology-Dingens auf dem Rückweg, hui hui.

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Sehr spektakulär wurde es dann aber im Stadtteil Wynwood, dem Berlin Neukölln von Miami (?). Dort kam das South-Beach-Feeling wieder ein bisschen auf. Ein richtig schöner Ort. Es hat mir ein bisschen leid getan, dass wir uns dort nicht noch viel mehr angucken konnten – man könnte dort locker einen Tag verbringen und auf Häuserwände starren. Eine Woche ist einfach zu wenig für Miami und Umgebung und das Programm war relativ straff.

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Zusammenfassung: Lieber South Beach als Downtown. Ideal wäre es, wenn Wynwood in South Beach liegen würde. :-D

Endlich…

Irgendwann in 2016, ich war im ersten nebenberuflichen Studienjahr, da kam mir ein Gedanke, der nicht mehr wegging, und der lautete: „Wenn der Scheiß hier rum ist, dann flieg ich auf die Bahamas zu den schwimmenden Schweinen, koste es was es wolle.“

Nun. Es kostete… viel. :-) (Und war jeden Cent wert.) Aber ich fange besser am Anfang an.

Am Anfang kam Miami South Beach. Wir hatten eine Art Ferienapartment, eines von der Sorte, wo der Schlüssel in einer Box mit Code liegt. Zum Strand waren es fünf Minuten zu Fuß, aber ich glaube, das trifft auf ganz South Beach zu. Und schon jetzt zeichnete sich in unserer Straße ab: Miami ist hübsche-Bäume-Land.

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Am Morgen nach der Ankunft: Erstmal an den Beach von South Beach. Gestolpert sind wir praktischerweise erstmal über den Lummus Park und sein Fitness-Studio unter freiem Himmel, und nun, äh, also, da sind wir dann rein zufällig noch ein paar Mal vorbeigelaufen. Zur Befriedigung ästhetischer Bedürfnisse.

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Dann erstmal hoch Richtung Norden. Dort werden Ocean Drive und Strand nicht mehr vom Park getrennt, sondern von superschicken Hotelhochhäusern.

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Sehr goldig waren die Lifeguard-Türmchen, alle knallbunt und keines wie das andere.

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Ich habe mich an diesem Tag verliebt. In die Wege, die Strand und Beachwalk verbinden. Ich glaube, ich habe jeden einzelnen fotografiert.

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Der Ocean Drive war morgens noch recht unbelebt…

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… aber trotzdem schon ein bisschen bunt.

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Ich liebe Art Deco, seit ich vor Jaaaahren Nip/Tuck gesehen habe. Und da sieht man wirklich nicht viel, aber das bisschen hat gereicht.

Was auch bunt ist: die Zebrastreifen. Wenn es denn welche sind…?

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Weiter unten im Süden wird es auf dem Ocean Drive architektonisch etwas moderner, aber genauso geil. Wirklich wunderwunderschön, ich habe nach einem Wort gesucht, aber mir fiel nur „luftig“ ein.

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Bevor wir in den Süden wanderten, bogen wir im Norden aber noch in die Lincoln Road, eine Einkaufsstraße, ein. Hier wohnt der H&M im hübschesten Art-Deco-Ambiente, und Victoria’s Secret versteckt sich hinter Palmen. In der Straßenmitte: Wasser. Brunnen, Wasserläufe, alles erdenklich Sonstige.

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Die Geschäfte zu fotografieren, erschien mir doch etwas zu blöd, aber in einer Seitenstraße gab es einen kleinen Playground in Form einer Wandbemalung… :-)

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Aber zurück in den Süden. Dort gibt es das South Pointe Pier, den südlichsten Punkt von South Beach. Vor Betreten des Piers lohnt sich aber ein Blick nach Downtown Miami. (Und hier hat sich – nach dem Fitnessstudio im Lummus Park – zum zweiten Mal die Anschaffung der Canon mit 50-fachem optischen Zoom bezahlt gemacht.)

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Auf dem Pier hatte man einen herrlichen Blick auf die Ostküste von Miami Beach.

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Und für die Angler gab es dort Angellöcher und Waschbecken zum Ausnehmen des Fangs. Irgendwie nett.

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Zum Abendessen und anschließendem Flanieren ging es dann wieder auf den Ocean Drive. Und das Abend-/Nachtleben dort kann man wie folgt zusammenfassen:

  • Hip-Hop und Salsa
  • Du bist stark übergewichtig? Scheiß drauf! Schmeiß dich in Tanga und Netzkleid und zeig dich. Du willst mit deinen kleinen Kindern essen gehen? Der Salsa-Club mit den Kellnerinnen in hautengen Leoparden-Anzügen ist genau die richtige Adresse. (Diese Stimmung und diese Haltung gegenüber anderen Menschen war atemberaubend schön. Hier ist jeder willkommen. Ich habe mich dort un-glaub-lich wohl gefühlt.)
  • Du findest jemanden oder etwas an jemandem hübsch? Dann sags ihm/ihr im Vorbeigehen!
  • Sehen und gesehen werden (immer gegenseitig wohlwollend!). Sich mit dem Cabrio in den Stau stellen, um genau das zu tun.
  • Du magst deinen Hintern? Parken, aussteigen, und ein bisschen twerken.
  • Bunt, bunt, bunt.

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Die Polizei war immer in Alarmbereitschaft (ich frage mich, was deren Haupteinsatzgründe dort sind, weil alles so friedlich ist), und hat auch noch ein bisschen Licht gemacht (auch das habe ich nicht so ganz verstanden).

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Und an der Versace-Villa war offenbar irgendeine Veranstaltung.

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Zusammenfassend: Ein Erlebnis! Ein wundertoller Umgang der Menschen miteinander. Oberflächlich? Ja, vermutlich ein bisschen. Wertschätzend? Ja, immer. Hier wird niemand schief angeguckt. Dafür ist es viel zu divers. Schön!

Das war Tag 1, und wenn ich in dem Tempo weitermache, dauerts hier noch ein bisschen. ;-)

Mi… – AUA WAS SOLL DAS??

Der Urlaub steht ganz, ganz kurz bevor und was macht mein Körper? Entschließt sich zur zweiten, fetten Zahnwurzelentzündung innerhalb von ein paar Monaten. Mein Zahnarztverzweiflungsanruf heute um eine Minute nach acht ergab, dass er im Urlaub verweilt. Welch Nackenschlag des Schicksals.

Nun. Ich habe heute also Apothekentourismus betrieben, einen beachtlichen Haufen Schmerzmittel angehäuft, und werde nun mit diesem Haufen urlauben gehen.

Immerhin wirken sie sehr gut und recht lang. Das könnte also klappen.