Inhaltsstoffe:

Prozessorientierung. Operationalisierung. Beschreibende Statistik. Sozialforschung. Und nebenbei: „Nein Chefin, ich mach das nicht und ignoriere deinen Auftrag.“ Und: Ständige Träume von Marihuana in Massen und meinem Ex, die Kombination überrascht nicht, weil beides nicht wirklich trennbar ist. Und: Aus unerklärlichen Gründen beschlossen, abzunehmen. Ausgerechnet jetzt. Herrgott. Nun. Phasen machen immer mit mir, was sie wollen. (2 Kilo in 2 Wochen bisher. Eventuell Fitbit sei dank. Eher Disziplin sei dank.)

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Waldkatze

Wir waren gestern mit dem Hund im Wald. Hinter uns lief eine Frau. Irgendwann kam uns ein Pärchen entgegen, dahinter wackelte mit zwei Metern Abstand ein kleiner schwarzer Hund.

Wir kommen näher und stellen fest: Das ist kein Hund, das ist eine Katze.

Wir: gucken blöd.

Männlicher Teil des Pärchens: „Das ist nicht unsere! Die läuft uns nur seit vier Kilometern hinterher.“

Ich: „Naja. Dann IST sie jetzt Ihnen.“

Gelächter und so.

Die Frau, die hinter uns lief, überholte uns und passierte die Pärchenkatze.

Katze guckte, schnüffelte in Richtung Frau, und folgte der Frau auf ihrem weiteren Weg mit zwei Metern Abstand.

Und die Moral von der Geschicht‘: Katzen sind wählerisch …nicht.

Das Gehirn, mein Anti-Held

Schade, dass Traumdeutung so höchst unseriös ist, denn mich würde wirklich interessieren, warum mein Gehirn nachts manchmal so abgefuckt ist.

Letzte Nacht wäre ich beinahe von einer mir nahestehenden Person vergewaltigt worden (SEHR beinahe, so sehr, dass ich in der echten Gefühlswelt etwas Abstand von demjenigen genommen habe, auch wenn ich weiß, dass das irrational ist). In Kapitel Zwei habe ich medizinische Experimente an dreißig Menschen durchgeführt.

Ich weiß ja auch nicht.